Gemeinschaftliches Wohnen

Es gibt keine einheitliche Definition für „Gemeinschaftliches Wohnen". Aber es gibt einige gemeinsamen Nenner der gemeinschaftlichen Wohnformen und Wohnprojekte:

„Was ist Gemeinschaftliches Wohnen?

Bewusster Aufbau sozialer Netzwerke: Das bewusste Handeln der Beteiligten unterscheidet die Gemeinschaftlichen Wohnformen deutlich von den üblichen Wohnangeboten, in denen sich Gemeinschaft eher zufällig ergibt. Daher ist oft von „Wahlverwandtschaften" die Rede.

Verbindung von Wohnen und bürgerschaftlichem Engagement: Die Projekte leben von dem, was die Beteiligten einbringen - an Ideen, an Initiative und Engagement oder an finanziellen Mitteln und anderen Gütern.

Anspruch an Selbstbestimmtheit und Selbstorganisation: Gemeinschaft kann für die jetzigen Generationen nicht von Oben verordnet werden, sie ergibt sich von Innen aus dem eigenen Tun der Beteiligten.

Verbindlichkeit: Gemeinschaften brauchen rechtlich verbindliche Grundlagen, wenn sie auf Dauer wirtschaftlich und sozial wirksam sein wollen."

Diese und viele andere grundlegenden Informationen bietet das vom Bund geförderte „Kompetenznetzwerk Wohnen" unter http://www.kompetenznetzwerk-wohnen.de/, besonders im „Wissenspool", sowie das „Forum Gemeinschaftliches Wohnen" unter http://www.fgw-ev.de/.

In Wiesbaden gibt es den "Runden Tisch für Wohninitiativen", ein Forum für alle Interessierten.
Dort treffen sich mehrere Initiativen, die sich dem Thema widmen.
Die aktuellen Termine der Treffen und deren Protokolle
befinden sich im Veranstaltungskalender!


Aktuelle Informationen stehen auf der Seite http://www.wohnprojekte-wiesbaden.de.

Wenn Sie eine Einladung, das Protokoll und andere Infos erhalten möchten, wenden Sie sich an die

Kontaktstelle Gemeinschaftliches Wohnen
Michelsberg 28, 65183 Wiesbaden
Fon 0611 / 166 77 57, Fax 0611 / 166 77 58
kontaktstelle@wohnprojekte-wiesbaden.de

Die Kontaktstelle bietet erste Informationen für alle, die sich für neue, gemeinschaftliche Wohnformen in Wiesbaden interessieren und ist Anlaufstelle für Projekte und Fachleute. Frau Helene Rettenbach steht als Ansprechpartnerin während der telefonischen Sprechzeiten donnerstags von 15.00 bis 17.00 Uhr unter 0611/1667757 zur Verfügung. Außerhalb der Sprechstunden können Sie auf dem Anrufbeantworter eine Nachricht hinterlassen. Sie werden dann zurückgerufen.

Infos zur Koordinations-und Beratungsstelle in Frankfurt am Main gibt es hier