Gemeinschaftliches Wohnen

Es gibt keine einheitliche Definition für „Gemeinschaftliches Wohnen". Aber es gibt einige gemeinsamen Nenner der gemeinschaftlichen Wohnformen und Wohnprojekte:

„Was ist Gemeinschaftliches Wohnen?

   

 

Bewusster Aufbau sozialer Netzwerke: Das bewusste Handeln der Beteiligten unterscheidet die Gemeinschaftlichen Wohnformen deutlich von den üblichen Wohnangeboten, in denen sich Gemeinschaft eher zufällig ergibt. Daher ist oft von „Wahlverwandtschaften" die Rede.

Verbindung von Wohnen und bürgerschaftlichem Engagement: Die Projekte leben von dem, was die Beteiligten einbringen - an Ideen, an Initiative und Engagement oder an finanziellen Mitteln und anderen Gütern.

Anspruch an Selbstbestimmtheit und Selbstorganisation: Gemeinschaft kann für die jetzigen Generationen nicht von Oben verordnet werden, sie ergibt sich von Innen aus dem eigenen Tun der Beteiligten.

Verbindlichkeit: Gemeinschaften brauchen rechtlich verbindliche Grundlagen, wenn sie auf Dauer wirtschaftlich und sozial wirksam sein wollen."

 

   

In Wiesbaden gibt es den "Runden Tisch für Wohninitiativen", ein Forum für alle Interessierten.  Dort treffen sich mehrere Initiativen, die sich dem Thema widmen:  www.gemeinschaftlich-wohnen-wiesbaden.de

Diese und viele andere grundlegenden Informationen bietet das vom Bund geförderte „Kompetenznetzwerk Wohnen" unter http://www.kompetenznetzwerk-wohnen.de/, besonders im „Wissenspool", sowie das „Forum Gemeinschaftliches Wohnen" unter http://www.fgw-ev.de/.

Infos zur Koordinations-und Beratungsstelle in Frankfurt gibt es hier